cover bookKarriereführer für Naturwissenschaftlerinnen

„Karin Bodewits, Andrea Hauk und Philipp Gramlich zeigen in diesem etwas anderen Karriereführer, wie Naturwissenschaftlerinnen die Widrigkeiten des Berufseinstiegs meistern und schon während des Studiums die Weichen richtig stellen können, um im Berufsleben zu bestehen. Die Autoren schöpfen dabei nicht nur aus ihren persönlichen Erfahrungen mit der Arbeitswelt, sondern lassen zahlreiche Wissenschaftlerinnen zu Wort kommen, die ihre mehr oder weniger geradlinigen Karrierewege schildern. Frauen aber auch Männer finden hier viele wertvolle Karrieretipps, von Alternativen zur klassischen Forscherkarriere über die richtige Bewerbung, Aufstiegsmöglichkeiten und beruflichen Wechsel bis zum Wiedereinstieg nach einer Familienpause. Sein lockerer und humorvoller Stil macht das Buch zu einem sympathischen Begleiter durch das Berufsleben, den man beziehungsweise frau nicht mehr missen möchte!“

das GeschlechterparadoxSusan Pinker: das Geschlechterparadox

Kann man ein Buch schreiben, das auf einem sehr festen Fundament aus soziologischen Daten steht aber dennoch eine fesselnde Lektüre darstellt? Susan Pinker schafft genau das.

Warum scheinen Frauen festzustecken, wenn es darum geht, die höchsten hierarchischen Ebenen zu erreichen wo sie doch die Männer an den Universitäten bereits ein- oder gar überholt haben? Die Autorin gräbt sich durch eine Reihe an geschlechterspezifischen Aspekten unserer Arbeitskultur und kommt zu einer Schlussfolgerung, die tief in den Frauen selbst sowie in unserer Arbeitswelt verwurzelt scheint: Während Männer glücklicher werden, wenn sie die berufliche Leiter erklimmen, trifft das auf Frauen nicht zu. Das kann im Grunde genommen zwei Gründe haben. Einerseits definieren Frauen die Ziele in ihrem Leben breiter als Männer und neigen deshalb weniger dazu, private Interessen und Verpflichtungen beiseite zu schieben um ganz nach oben zu gelangen. Andererseits saßen Frauen nicht mit am Tisch, als vor 200 Jahren die Grundregeln der modernen Arbeitswelten geschrieben wurden, wodurch Männer dort seitdem einen Heimvorteil genießen.

Susan Pinker schließt mit einem wichtigen Hinweis für die politischen Entscheidungsträger, der in der hitzig geführten Debatte um Geschlechter am Arbeitsmarkt oftmals vergessen wird. Chancengleichheit führt nicht zu Ergebnisgleichheit. Das Ziel kann und soll es nicht sein, eine 50/50 Geschlechterverteilung in allen Fächern von den Ingenieurinnen bis zum Pfleger zu erreichen. Solche Ungleichheiten können vielmehr Zeichen einer aufgeklärten Gesellschaft sein, in der Individuen ihre eigenen Entscheidungen treffen. Das Buch fesselt- und öffnet Augen!

Book_Führen in TeilzeitBrigitte Abrell: Führen in Teilzeit

Positionen mit Personalverantwortung sind anspruchsvoll genug, wie soll das dann in Teilzeit gehen? Ist es gar möglich, „alles unter einen Hut zu bekommen“, interessante berufliche Tätigkeiten und genügend Zeit für sich selbst und private Verpflichtungen? Brigitte Abrell beschreibt, wie Sie Ihre Führungsverpflichtungen in nur ca. 30 Wochenstunden unterbringen können. Die Ausführungen werden durch rechtliche, politische und demographische Fakten untermauert, ohne den angenehmen Lesefluss zu stören. Das Buch ist ein hervorragender Ratgeber für alle, die sich für das Thema Führen in Teilzeit, aber auch für eine Reihe anderer moderner Arbeitsformen, interessieren.

Sorry, no posts matched your criteria.