Existenzgründung als NaturwissenschaftlerIn? Wann es sich lohnt

Die meisten Naturwissenschaftler wie Physiker, Mediziner oder Biologen planen nach ihrer akademischen Karriere eine Zukunft in Forschungseinrichtungen, Kliniken oder speziellen Abteilungen in Großunternehmen. Doch viele dieser Menschen besitzen bereits in jungen Jahren einen ausgeprägten Erfindergeist und denken darüber nach, ein innovatives Startup-Unternehmen zu gründen. Damit dies zum Erfolg führen kann, sollten aber einige wichtige Punkte beachtet werden.

 

Berufserfahrung ist entscheidend

 

Bei der Gründung eines Unternehmens kann die vorherige Berufserfahrung entscheidend für den Erfolg sein: Denn neben der praktischen Anwendung des Fachwissens ist auch die zunehmende Vertrautheit mit rechtlichen wie finanziellen Themen von Vorteil. Wer sich hingegen unmittelbar nach dem Abschluss selbstständig machen will, sieht sich häufig mit großen Problemen konfrontiert: Zwar sind Ideen für das Geschäft vorhanden, nicht jedoch ein konkreter Plan zur Umsetzung. Zudem lastet ein hohes Risiko auf den jungen Selbstständigen, da insbesondere naturwissenschaftliche Innovationen wie neue Wirkstoffe, Verfahren oder Messtechniken große Hürden bis zur Marktreife bewältigen müssen. Auch das Thema Startkapital spielt eine Rolle: Durch einige Jahre im Berufsleben kann dieses in der Regel deutlich leichter aufgebracht werden als direkt nach dem Hochschulabschluss.

 

Investoren gewinnen: Ein entscheidendes Thema

 

Neben der Entwicklung der Produkte oder Dienstleistungen müssen junge Unternehmen Investoren gewinnen, um expandieren zu können. Im naturwissenschaftlichen Bereich kann dies von besonders hoher Bedeutung sein, da sowohl zur Weiterentwicklung als auch Vermarktung des Produkts häufig große Geldmengen erforderlich sind – man denke an komplexe Bereiche wie Imaging oder neue Materialien. Neben einem souveränen und kompetenten Auftritt spielt die finanzielle Planung eine enorme Rolle: Jeder Investor möchte ein klares Konzept sowie Personen erkennen, die ein gewisses wirtschaftliches Verständnis aufweisen.

Jeder Investor möchte ein klares Konzept sowie Personen erkennen, die ein gewisses wirtschaftliches Verständnis aufweisen. 

 

Naturwissenschaften: Ein Bereich mit Zukunft

 

Es ist also elementar, sich vor der Gründung gut über finanzielle, formale und fachliche Belange zu informieren, wobei das Internet eine enorme Hilfe <a href=’http://www.gruendercheck.com/‘>darstellt: Seiten wie beispielsweise www.gruendercheck.com liefern wichtige Informationen zum Ablauf und vielen weiteren Themen rund um die Gründung.</a> Gut vorbereitet und berufserfahren, kann der selbstständige Einstieg in den Bereich der Naturwissenschaften mehr als lohnenswert sein; Sie haben die Möglichkeit, mit Ihrem Fachwissen wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten und zusätzlich auch wirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen. Risiken können dabei gezielt durch eine vernünftige Planung reduziert werden.

 

Dies ist ein Gastbeitrag von Katharina Lange, Gründerin von gruendercheck.